Heizleiste - gesund und natürlich

Mit der Heizleistenheizung wird gegenüber anderen Heizsystemen die Behaglichkeit gesteigert.

 

Der ungünstige Einfluss der kalten Außenwände und Fenster (Strahlungsaustausch mit dem Körper) wird durch Anordnung der Heizleiste an der Außenwand, insbesondere unter den Fenstern, weitgehend ausgeschaltet. Die Raumtemperatur kann niedriger gewählt werden als bei Konvektionsheizungen, weil der Warmluftschleier die vom Menschen empfundene Temperatur anhebt, so dass die Behaglichkeit nicht beeinträchtigt wird.

 

Energie sparen – Kosten senken

 

Durch die abgesenkte Raum-Lufttemperatur bei gesteigerter Behaglichkeit werden die Energieverluste wesentlich reduziert.

Man rechnet überschlägig mit ca. 6 % Heizkosteneinsparung pro 1°C abgesenkter Raum-Lufttemperatur. Die niedrige Raumlufttemperatur hat den bedeutenden physiologischen Vorteil, dass die Sauerstoffaufnahme wesentlich erhöht wird. Gleichzeitig steigt die relative Luftfeuchtigkeit und bewirkt dadurch angenehmere, gesunde Luft zum Atmen.

 

Was hat ein Schleier mit Heizleisten zu tun?

 

Die Funktion eines Schleiers ist klar: er schirmt ab.

 

Dies bewirkt auch der durch Heizleisten erzeugte Warmluftschleier, der innerhalb kürzester Zeit entlang kalter Wände aufgebaut wird.

 

Dadurch wird die Kältestrahlung der Wände abgeschirmt, gleichzeitig werden die Wände erwärmt. Fällt die Kältestrahlung der Wände weg, stellt sich bei den Menschen im jeweiligen Raum ein Gefühl der Behaglichkeit ein, denn die erwärmten Wände geben langwellige, infrarote Strahlungswärme ab, die den Raum erwärmt.

 

Strahlungswärme ist besonders angenehm, da sie – so wie die Sonnenwärme – der körpereigenen Wärme entspricht. Strahlungswärme ist die traditionelle Form der Wärme, wie sie auch von Kachelöfen abgegeben wird.

 

Sie ist gesund und natürlich!

 

 

Der Coanda-Effekt. Die physikalische Voraussetzung für die Wirkung der Heizleisten.

 

 

Zu Beginn unseres Jahrhunderts entdeckte der Physiker Henri Coanda, dass sich warme, aufsteigende Luft immer entlang von Flächen /z.B. kalten Außenwände) nach oben bewegt:

>>Tritt Luftströmung aus Schlitzen in einem gewissen Abstand oder Winkel zu/aus einer Fläche, so legt sich die Strömung infolge des induzierten Wirbels und einseitig höheren Unterdrucks an die Fläche an; er „klebt“ gewissermaßen daran, solange bestimmte Verhältnisse (Abstände und Strömungsdicke) eingehalten werden (der Effekt ist nur geringfügig von Volumenstrom und Geschwindigkeit abhängig).

 

 

Heizleisten haben dank des Coanda-Effekts auch noch eine weitere positive Eigenschaft: da beim Heizen sehr wenig Luftbewegung erzeugt wird, gibt es nur geringe Staubumwälzung. Eine Wohltat für die Atemwege!

Bilder zur Verfügung gestellt von variotherm.at